Aus meinem Blog

Haarentfernung mit Zuckerpaste Teil 2

 
 

Wir kommen zu den wichtigen Fragen/Unterschieden:

 
 

Fangen wir mit der Frage zur Verträglichkeit an:

 

In allen mir bekannten bzw. von mir durchgeführten Behandlungen, kam es zu keiner Unverträglichkeit durch die Paste. Im Gegenteil. Nach der Behandlung ist die Haut natürlich leicht gereizt und gerötet. Kein Vergleich allerdings gegenüber Waxing – Behandlungen, Elektroepilation etc. Dafür kommt am nächsten Morgen (spätestens) aber die große Überraschung:

Statt roter Haut, Pickeln, Hautreizungen usw., fühlt sich die behandelte Haut wie ein glatter Babypopo an und bleibt so.

Makellos glatt.


 

Warum ist das so?

 

In der Paste befinden sich ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe, welche von der Haut gut vertragen werden.

Kunstwachs, welches beim Waxing benutzt wird, verklebt sich mit der Haut. Nicht sehr angenehm beim Abziehen und was die Verträglichkeit angeht, auch nicht gut für die Haut.

Beim Waxing werden die Haare gegen die Wuchsrichtung herausgerissen. Dies führt zu einer großen Anzahl abgerissener bzw. abgebrochener Haare.

Abgerissene oder auch abgeschnittene Haare (Thema Rasur) haben eine unangenehme  Eigenschaft. Werden Haare abgeschnitten oder gerissen, entstehen rasiermesserscharfe Kanten und Spitzen an den Haarenden. Meistens rutschen behandelte Haare in den Follikel zurück, das heißt sie befinden sich unter der Hautoberfläche.

Bei bestimmten bekannten Körperrasierern wird dies durch mehrere, hintereinander aufgereihte Klingen bewusst gefördert. Die ersten Klingen ziehen das Haar leicht aus dem Follikel, dann erst wird es abgeschnitten und rutscht tief in den Follikel zurück.

Nun werden diese messerscharfen Haarspitzen langsam heraus geschoben. Dabei verletzt sich die Haut, Bakterien dringen in die kleinen Wunden ein und das Ergebnis: Entzündungen, Eiterbildungen, Pickel.

 

Ganz anders beim Sugaring

Hier wird die körperwarme Zuckermasse sanft in die Follikel einmassiert. Die Technik nennt sich Flickingtechnik. Wichtig dabei ist: Die Paste darf nicht zu heiss sein. Weil? Sie verflüssigt sich und nimmt keine Haare mehr auf oder es kommt zu leichten Verbrennungen der Haut. (siehe Teil 5 u. 6: verschiedene Konsistenzen bei der Paste)

Oftmals wird die Paste auch nur mit einem Holzspatel o.ä. aufgetragen. Großflächig, in eine Richtung. Das ist nicht wirklich angenehm.

Wichtig ist, das man sich ein genaues Bild über die Haarwuchsrichtungen der Körperhaare macht.

Die sind nämlich bei weitem nicht alle gleich. Auch nicht an einem Körperteil und schon gar nicht im Intimbereich. Ich muss also durchaus, auf wenigen Zentimetern, aus verschiedenen Richtungen die Paste auf die Haut auftragen und entsprechen abziehen.

W E I L: Die Zuckerpaste wird ausschließlich in Wuchsrichtung der Haare  abgezogen. Das ist für Euch wesentlich angenehmer und es kommt nicht zu abgerissenen-gebrochenen Haaren.

Und, man sollte es nicht glauben, das geht mit einer Zuckerpaste hervorragend. Aber wie immer gilt: Gewusst wie.

Und damit kommen wir auch schon zu dem wirklich negativen Punkt des Sugaring:

Ich arbeite mich also von verschiedenen Richtungen an die Haare,  entsprechend der Wuchsrichtungen, heran. Ich kann also nicht wie beim Waxing, großflächig die Haare mit Flies herausreissen, sondern muss unter Umständen mit kleineren Flächen arbeiten. Dadurch dauert die Behandlung länger.  – Das war’s aber auch an Negativem. Mehr gibt’s nicht.

Ach so. Flies lässt sich auch beim Sugaring benutzen und ich nutze es auch unter bestimmten Voraussetzungen für ein optimales Ergebnis. Zwar selten und wenn, natürlich nur in Wuchsrichtung.

Ich hoffe, das Thema ist für euch interessant beschrieben. Es gibt aber noch mehr zu schreiben. Nur leider heute nicht. Der dritte Teil kommt bald und dann geht es u.a um die Frage: Wie schmerzhaft ist die Behandlung. 😳  Muss ich schon vorher in Panik verfallen oder kann ich es gelassen angehen????? Mal sehen.

Sugaring der Beine

Bis bald

Eure Jutta

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